Meine Geschichte – Wie MentHable aus meinem Leben entstand!

Der Ruf der Seele – Die Entstehung von MentHable

Lange Zeit war ich davon überzeugt, eine gute Kindheit gehabt zu haben. Es gab ein Zuhause, genug zu essen, Geburtstagsgeschenke, Urlaube, sogar ein eigenes Zimmer. Alles sah „normal“ aus – und in gewisser Weise war es das auch. Aber tief in mir spürte ich schon früh, dass etwas Entscheidendes fehlte: wahrhaftige Verbindung.

Wooden letter tiles spelling 'Intuition' on a blurred green background.

Ich war ein sensibles Kind. Ich nahm viel wahr – die Stimmung im Raum, unausgesprochene Spannungen, unauthentische Worte. Ich konnte schon früh spüren, wenn Erwachsene nicht meinten, was sie sagten. Doch für das, was ich wahrnahm, gab es keine Sprache. Niemand spiegelte mir, dass meine Wahrnehmung richtig oder wichtig war. Ich wurde für gutes Benehmen gelobt, für Leistung bestätigt, für Anpassung geliebt – aber nicht für das, was ich wirklich war. Nicht in meiner Tiefe. Nicht in meiner Verletzlichkeit.

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Diese fehlende emotionale Resonanz wurde zu einer stillen Einsamkeit, die ich damals nicht benennen konnte. Aber sie begann, mich zu formen. Ich wurde laut. Wütend. Ich rebellierte gegen das Unausgesprochene, gegen die innere Leere. Nicht, weil ich böse war. Sondern weil ich tief im Inneren gesehen werden wollte. Gehört. Gefühlt.

Ein Schock, der alles veränderte

Ich war zwölf Jahre alt, als meine Welt auseinanderbrach. Meine Mutter betrog meinen Vater – mit seinem besten Freund. Der Mann war der Vater meines Geburtsfreundes. Wir waren im selben Krankenhaus geboren worden, nur drei Tage auseinander.

Ich erinnere mich an den Moment, als ich es erfuhr. Es war, als würde ein unsichtbarer Boden unter mir wegbrechen. Plötzlich war nichts mehr sicher. Keine Familie, keine Loyalität, keine Klarheit. Ich verstand nicht, wie Menschen, die man liebt, sich so gegenseitig verletzen können. Und ich verstand noch weniger, wohin ich mit meinem Schmerz sollte.

Nach der Trennung lebte ich erst bei meiner Mutter. Ich versuchte, mich an ihre Regeln zu halten, aber innerlich war ich schon abgedriftet. Ich fühlte mich nicht gesehen. Nicht gehört. Nicht gehalten. Also zog ich zu meinem Vater. Aber auch das war nur vorübergehend. Ein Jahr später zog er beruflich nach Dortmund.

Mit 14 Jahren stand ich zum ersten Mal wirklich allein da – mit einer eigenen Wohnung, aber ohne emotionalen Halt. Ich war überfordert. Ich war jung. Und ich war auf der Suche – nach Halt, nach Identität, nach einem Ort in der Welt.

Kiffen statt Fühlen – Der Schutzmechanismus

Close-up of cannabis joints and buds on a decorative tray, embodying relaxation.

In dieser emotionalen Leere fand ich irgendwann eine scheinbare Lösung: Kiffen. Nicht aus Neugier, nicht aus Gruppenzwang – sondern aus Notwendigkeit. Cannabis wurde mein emotionaler Airbag. Es machte das Leben weicher, die Gefühle dumpfer, die innere Unruhe erträglicher. Ich konnte funktionieren – und das tat ich.

Meine Noten verbesserten sich. Ich wurde ruhiger. Angepasster. Doch innerlich verblasste ich. Ich hatte keine Verbindung mehr zu meinen echten Gefühlen. Ich verdrängte nicht nur den Schmerz – ich verlor auch den Zugang zur Freude.

In Beziehungen wiederholten sich die alten Muster: Ich verliebte mich, klammerte, wurde betrogen, fühlte mich wertlos. Ich verstand nicht, warum ich immer wieder in dieselben Dynamiken rutschte. Ich wollte Nähe – aber ich hatte nie gelernt, wie gesunde Nähe funktioniert. Ich wollte Sicherheit – aber ich sabotierte sie, sobald sie greifbar wurde.

Beziehung als Spiegel meiner Wunde

Mit 19 lernte ich Anna kennen. Ich verliebte mich tief und glaubte, dass sie „die Eine“ sei. Endlich jemand, der mich sieht. Endlich jemand, der bleibt.

Doch nur sechs Monate später erwischte ich sie mit ihrem Exfreund. Der Schmerz war unbeschreiblich. Und kurz darauf war sie schwanger – von mir.

Wir entschieden uns, gemeinsam Eltern zu werden. Wir versuchten es wirklich. Aber unsere Beziehung war durchzogen von alten Wunden. Von meiner Verlustangst. Von ihrem Freiheitsdrang. Von ungesprochenem Schmerz.

16 Jahre lang hielten wir diesen Tanz aus: Nähe – Rückzug – Eifersucht – neue Männer – Versöhnung – Hoffnung – tiefe Enttäuschung. Ich konnte nicht loslassen. Ich hatte nie gelernt, dass ich auch ohne andere ganz bin.

Chiron in Zwillinge – Der Schmerz der Sprachlosigkeit

Erst durch meine intensive Beschäftigung mit Astrologie verstand ich: In meinem Geburtshoroskop steht Chiron – der verwundete Heiler – im Zeichen Zwillinge. Im dritten Haus. Kommunikation. Ausdruck. Sprache.

Ich hatte nie gelernt, wie man über das Innere spricht. Über Gefühle. Über Angst. Über tiefe Sehnsüchte. Ich wusste, wie man sich anpasst – nicht, wie man sich zeigt. Diese Sprachlosigkeit trennte mich nicht nur von anderen – sie trennte mich auch von mir selbst.

Erst als ich begann, meine Geschichte zu verstehen, konnte ich sie auch neu schreiben.

Ich erkannte: Verletzungen, die unausgesprochen bleiben, verwachsen nicht – sie verhärten sich. Sprache ist mehr als Worte. Sprache ist Verbindung. Mit anderen. Mit mir selbst.

Indem ich mich ausdrückte, heilte ich Schicht um Schicht. Ich sprach für das Kind in mir, das einst verstummte. Für das Bedürfnis, gesehen, gehört und verstanden zu werden.

Astrologie war nicht die Antwort auf alles. Aber sie war der Anfang eines Gesprächs, das ich nie zu führen gelernt hatte: ein Gespräch mit mir selbst.

Die Wende – Alles hat mich auf diesen Moment vorbereitetVor etwa drei Jahren begann sich etwas zu verändern. Nicht im Außen – sondern in mir.

Ich hörte auf, gegen die Welt zu kämpfen. Und begann, mich dem zu öffnen, was ich in mir so lange unterdrückt hatte: dem Schmerz. Der Angst. Der Einsamkeit. Aber auch der Sehnsucht. Der Stärke. Der Wahrheit.

Ich verstand, dass meine Erfahrungen nicht zufällig waren. Dass sie Spiegel waren – für das, was in mir gesehen und geheilt werden wollte. Ich erkannte, dass meine Verlustangst wie ein Magnet wirkte. Dass ich mir immer wieder Menschen und Situationen anzog, die mir meine tiefsten Wunden zeigten. Nicht, um mich zu zerstören – sondern um mich zu erinnern.

MentHable – Mein gelebter Heilungsraum

MentHable ist nicht einfach ein Herzensprojekt. Es ist mein Lebenswerk. Mein Heilungsraum. Mein Ruf.

Es ist ein Ort, an dem ich nichts mehr verstecken muss.
Ein Raum, in dem ich Menschen begleite – nicht als Guru, nicht als Coach mit Checkliste, sondern als Mensch auf dem Weg.
Ein Ort, in dem mentale Flexibilität, emotionale Tiefe, spirituelle Verbindung und innere Klarheit zusammenwirken dürfen.

MentHable steht für:

  • Die Fähigkeit, sich selbst zu spüren.
  • Den Mut, Muster zu erkennen.
  • Die Freiheit, neue Wege zu gehen.
  • Die Kraft, sich selbst wieder zu vertrauen.

Hier fließen alles zusammen, was mich berührt hat: psychologische Erkenntnisse, spirituelles Wissen, alte Lehren, neue Perspektiven – und echte, gelebte Erfahrung.

Heute lebe ich…

… mit meiner Frau und meinem Sohn in einem Haus, das wir mit Intention, Bewusstsein und Liebe erfüllen.
… in Verbindung mit meinem Körper, meinen Ahnen, meiner Seele.
… mit täglichen Ritualen, Klarheit, bewusster Ernährung, Stille, Natur und Präsenz.

Ich folge nicht mehr dem Geld.
Ich folge der Freude.
Und genau daraus ist MentHable entstanden.

Danke

Danke, dass du hier bist.
Danke, dass du bis hier gelesen hast.
Vielleicht hat etwas in dir mitgeschwungen.
Vielleicht kennst du das Gefühl, nicht wirklich gesehen zu werden.
Vielleicht ruft auch in dir etwas, das erinnert werden will.

Wenn du möchtest, begleite ich dich ein Stück.
Nicht, um dir zu sagen, wer du bist.
Sondern um dich zu erinnern, wer du längst warst.

🌀 MentHable – Die Reise beginnt in dir.

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